Was kostet eine Kanzlei-Website? Umfang und Budget planen

Veröffentlicht: · Aktualisiert: · Lucas Kleipoedszus

Eine Kanzlei-Website ist nicht allein eine Sammlung gestalteter Unterseiten. Sie muss Rechtsgebiete, Team und Zuständigkeiten verständlich zeigen, vertrauliche Kontaktwege beachten und bei einem Relaunch vorhandene Inhalte erreichbar halten. Welche Leistungen im Angebot stehen, ist wichtiger als die Zahl der versprochenen Seiten.

Bei lkmedia starten individuelle Kanzlei-Websites ab 25.000 €. Das ist der Einstiegspreis für dieses individuelle Angebot, kein durchschnittlicher deutscher Marktpreis und kein Pauschalpreis für jede Kanzlei.

Prüfschema für Kanzlei-Website-Angebote mit einmaliger Leistung, laufendem Betrieb und Relaunch-Aufgaben

Eigene redaktionelle Grafik. Sie zeigt Kostenblöcke, keine erhobenen Marktpreise.

Welche Faktoren bestimmen den Projektumfang?

Rechtsgebiete und Seitentypen

Ein zentrales Profil mit wenigen Schwerpunkten benötigt eine andere Struktur als mehrere Dezernate, Standorte und viele Partnerprofile. Vereinbaren Sie Seitentypen, nicht nur Seitenzahlen: Rechtsgebiet, Person, Standort, Publikation und Kontakt unterscheiden sich in Inhalt und Pflegebedarf.

Klären Sie wer die fachlichen Inhalte schreibt und freigibt. Die Agentur kann strukturieren und redaktionell unterstützen. Ob juristische Angaben, Fachanwaltstitel oder Werbeaussagen fachlich und berufsrechtlich zutreffen, muss die Kanzlei oder ihre beauftragte Rechtsberatung prüfen.

Bestehende Website und Inhalte

Ein Relaunch ohne Bestandsaufnahme riskiert, dass häufig verlinkte oder in Google gefundene Seiten verschwinden. Zum Angebot gehören je nach Ausgangslage ein URL-Inventar, inhaltliche Zuordnung, Weiterleitungsplan, Test der Kontaktwege und Prüfung nach Veröffentlichung. Alle alten Seiten auf die Startseite umzuleiten ist kein belastbares Migrationskonzept.

Individuelle Funktionen und Sicherheit

Ein normales Kontaktformular ist kein Mandantenportal. Geschützter Dokumentenaustausch, Authentifizierung, Schnittstellen zur Kanzleisoftware oder besondere Zugriffsrechte sind eigenständige Anforderungen mit gesonderter technischer und rechtlicher Prüfung. Senden Sie bei der Anfrage keine vertraulichen Mandatsunterlagen.

Angebot vergleichen: Einmalig, laufend, zusätzlich

Zwei Angebote lassen sich erst vergleichen, wenn sie denselben Umfang abdecken:

KostenblockVor der Entscheidung prüfen
Strategie, Konzeption und DesignWorkshops, Zielgruppen, Navigationsentwurf, Korrekturrunden
EntwicklungTemplates, Responsive-Verhalten, Formulare, Schnittstellen
InhalteTexte, Bildrechte, Fachprüfung, Übersetzungen, Inhaltsübernahme
RelaunchURL-Inventar, 301-Weiterleitungen, QA, Suchmaschinenzugriff
Laufender BetriebHosting, Domain, Backups, Updates, Monitoring
ÄnderungswünscheReaktionsweg, enthaltene Pflege, zusätzlicher Stundensatz
Externe DiensteKalender, Portale, weitere Anbieter und deren Gebühren

Beispiel ohne Fantasiepreise: Angebot A enthält „Website mit 20 Seiten“. Angebot B enthält zehn Seitentypen, 20 Personenprofile, Textmigration und einen Weiterleitungsplan. Ohne identische Leistungsbeschreibung sagt die Seitenzahl nichts darüber aus, welches Angebot wirtschaftlicher ist.

Was ist bei lkmedia vorgesehen?

Das individuelle Kanzleiangebot verbindet Konzept, Design, Entwicklung, redaktionellen Feinschliff und Launch. Welche Rechtsgebiete, Profile, Schnittstellen und Migrationen enthalten sind, wird vorab vereinbart. Die Angebotsseite nennt für typische Relaunches einen Orientierungsrahmen von acht bis zwölf Wochen; verbindlich ist erst der abgestimmte Projektplan.

Die veröffentlichten Referenzen liegen derzeit nicht sämtlich in der Kanzleibranche. Eine Fallstudie aus dem Fahrschulbereich zeigt beispielsweise lokale Inhaltsarchitektur; sie ist keine Rankingprognose für eine Kanzlei.

Checkliste für das Erstgespräch

  1. Welche Mandate und Rechtsgebiete stehen im Mittelpunkt?
  2. Wie viele Standorte, Personenprofile und Publikationen gibt es?
  3. Welche vorhandenen Inhalte müssen bestehen bleiben?
  4. Wer verfasst, prüft und genehmigt rechtliche Angaben?
  5. Werden nur öffentliche Kontaktwege oder gesicherte Bereiche benötigt?
  6. Welche bestehenden Systeme sind anzubinden?
  7. Wer besitzt Domain, Hosting-Zugänge und Inhalte?
  8. Welche Weiterleitungen und Tests sind beim Launch enthalten?
  9. Wie sind Wartung, kleine Änderungen und Drittanbietergebühren geregelt?
  10. Welche Ergebnisse lassen sich tatsächlich messen?

Für die laufende Auffindbarkeit gehören Unternehmensprofil und lokale Kontaktdaten sowie hilfreiche Fachseiten dazu. Der Kanzlei-Marketing-Guide behandelt die Priorisierung dieser Maßnahmen – er ersetzt keine Kosten- und Leistungsbeschreibung.

Erfolg ohne falsche ROI-Versprechen messen

Sinnvolle Kennzahlen sind passende Suchanfragen, tatsächliche Erstkontakte und qualifizierte Mandatsanfragen. Klicks und Rankings allein sind keine Mandate. Vertrauliche Informationen dürfen nicht in Web-Analyseereignisse gelangen. Google empfiehlt hilfreiche, nachvollziehbare Inhalte; eine feste Position lässt sich damit nicht garantieren.

Nächster Schritt: Umfang und Einstiegspreis des Kanzlei-Angebots ansehen oder Projektanforderungen besprechen.